D&D Spielabend #1 – “Splish, splash, I was takin’ a bath”

04. März 2020

Von einem zwergischen Abenteurer angeworben welcher angeblich eine großartige Entdeckung in den Bergen im Süden gemacht haben wollte, machten sich unsere neuen aber motivierten Helden auf, eine Wagenladung voll Proviant und anderer Ausrüstung in das kleine Städtchen Phandalin zu liefern.

Kaum das die Helden die Hauptstraße verlassen hatten stellte sich heraus, dass die Gerüchte um Überfälle auf Reisende in der Gegend durchaus nicht übertrieben waren.
In der Nähe eines kleinen Wäldchens wo sich die Straße zwischen zwei Hügeln hindurch schlängelte, wurde ihnen die Weiterfahrt von den Kadavern zweier Pferde die mitten auf der Straße lagen verwehrt.

Diesen Moment der Überraschung nutzt eine kleine Gruppe von Goblin Wegelagerern um unsere Helden zu überfallen. Doch trotz einiger schmerzhafter Treffer konnten sich die Helden letztlich mit Streitaxt, Magie und Pfeil und Bogen erfolgreich zur Wehr setzen.

Nun hätte die Reise nach Phandalin weiter gehen können wäre nicht ihr Auftraggeber, welcher darauf bestanden hatte mit nur einem weiteren Krieger als Begleitschutz voraus zu reiten, eben jenes letzte Opfer der Goblinräuber geworden.

Da nur die Kadaver der Pferde zurück geblieben waren schlossen unsere Helden daraus, dass die beiden wohl von dem Rest der Goblins verschleppt worden waren.

Selbstverständlich war es an unseren Helden die beiden zu retten und so ließen sie den Wagen gut versteckt neben dem Wegesrand zurück und machten sich nach einer kurzen Rast auf, den Spuren der Goblins zu ihrem Unterschlupf zu folgen.

Der Trampelpfad führte einige Meilen durch den Wald und auf einen kleinen Berg zu und endete letztlich an einem Höhleneingang, aus dem ein kleiner Fluss floß. 

Da der Eingang von dichten, stacheligen Hecken umgeben und die andere Seite des Flusses nicht einsehbar war, entschied sich der Rogue diese unauffällig zu erkunden und konnte auch zwei unaufmerksame Wachen ausschalten. 

Dem Weg am Fluss entlang in die Höhle folgend, fanden die Helden drei hungrige Wölfe, welche von den Goblins mit schweren Ketten an einen Stalagmiten gekettet waren.
Da sie diese nicht töten wollten, auch weil ein Kampf vermutlich unnötig Lärm verursacht hätte, entschiedenen Sie sich ihren Proviant an die Wölfe zu verfüttern um Vertrauen auf zu bauen und diese dann von ihren Ketten zu befreien, so dass diese darauf die Flucht ergreifen konnten.

Weiter in der Höhle sahen sie schließlich eine kleine Brücke, welche ein gutes Stück über ihnen quer über den Fluss führte.
Leider bemerkte sie auch die Goblinwache, welche sogleich entschwand und Alarm schlug.

Nur wenige Sekunden später rauschte eine gewaltige Wassermenge den Tunnel entlang und spülte unsere Helden wieder aus der Höhle heraus, wo sie am Rande des Flusses angespült wurden.

Da sie nicht aufgeben wollten versuchten sie sofort wieder in die Höhle vor zu dringen, doch da der Rest der Gruppe nicht auf den weiblichen Fighter hören und einen anderen Weg versuchen wollte, wurde auch dieser Versuch durch einen weiteren Wasserschwall verhindert, bei dem der Rogue fast ertrunken wäre, wenn der Cleric ihn nicht gerettet hätte.

Da unsere Helden durch diese beiden unfreiwilligen Vollbäder doch recht angeschlagen waren und der Einbruch der Nacht immer näher rückte, beschlossen sie vorerst im nahen Wäldchen eine Rast ein zu legen um am Morgen die Höhle erstärkt erneut an zu gehen.