D&D – Spieltermin #3 – “Down the Goblin Hole”

05 September 2020

In Phandalin beschloss unsere Gruppe sich auf zu machen, um ihren Auftraggeber und Verwandten Gundren Rockseeker und seinen Bodyguard aus den Händen der Goblins zu befreien.

Dabei schlossen sich ihnen drei weitere Helden an, welche grade auf der Suche nach Abenteuer im Ort waren.

Der Weg zurück zum Ort des Überfalls verlief ruhig und erstaunlich schnell, da sie dieses mal ohne Ochsenwagen unterwegs waren. Unterwegs stießen sie lediglich auf das Lager einer Gruppe Orks, welche sie jedoch ohne großen Aufwand umgehen konnten.

Nach einer nächtlichen Begegnung mit einem unfreundlichen Dachs, welcher sich von ihnen beim Fressen gestört fühlte fanden sie recht schnell den Trampelpfad, welcher von den Goblins genutzt wurde um vom ihrer Behausung zu ihrem Posten zu kommen.

Die von den Goblins zur Vorsicht gelegten Fallen stellten sich als keine große Herausforderung heraus und so kamen sie gut voran.

Kurz bevor der Weg, welche mittlerweile entlang eines Baches verlief, in einer Höhle in einem Berg verschwand, bemerkten die Helden in einem Dornengestrüpp neben einem ausgebranntem Lagerfeuer den regungslosen Körper eines Halblings.

Nach ein paar schmerzhaften Missverständnissen schloss sich dieser der Gruppe an, doch gerade als sie sich auf den Weg zum Höhleneingang machen wollten, wurden sie von einer Patrouille Goblins angegriffen, die den Geräuschen vor ihrem Unterschlupf nachgehen wollten.

Nachdem sie diese erfolgreich erledigt hatten, drangen sie in die Höhle vor wo sie wie vom Halbling vorgewarnt auf der Brücke über dem Fluss eine Goblinwache sahen.

Als sie diesen heimlich ausschalten wollten, mussten sie jedoch feststellen, dass dieser nur eine Attrappe gewesen war, dessen “Tod” die Goblins dazu veranlasse ihre Wasserfalle auszulösen.

Auch wenn sich zwei der Helden vor den Wassermassen in den Eingang zur Wolfshöhle retten konnten, wurden die anderen gewaltsam aus der Höhle gespühlt.

Daraufhin entschied sich die Gruppe die Wölfe auszuschalten und durch deren Höhle weiter in die Goblinbehausung vorzudringen und so weiteren Fallen auszuweichen.

Die Wölfe selber stellten kein großes Problem dar, da die Helden ein Goblinbein in die Höhle warfen und die so abgelenkten Wölfe leicht besiegen konnten.

Nachdem ein Teil der Gruppe den steilen Aufstieg durch den Müllschacht in die Lagerhöhle geschafft und sich einen Überblick verschafft hatte, kamen die anderen einer nach dem anderen hinterher, wobei sie sich im dunklen Bereich hinter ein paar Stalagmiten versteckten.

Während einer der Helden sein Aussehen in einen Goblin verwandelte um so für Verwirrung zu sorgen, stürzten sich alle anderen in den Kampf.

Der Anführer der Goblins, ein Bugbear mit seinem Wolfsbegleiter erwartete die Helden zusammen mit einer Handvoll Goblins welche gerade dabei waren in den gelagerten Kisten zu kramen.

Nachdem der Wolf relativ schnell ausgeschaltet worden war, stellten sich die anwesenden Goblins als ernst zu nehmende Gegner heraus und verteidigten sich erfolgreich gegen die Helden.

Trotzdem konnten sie es letztlich nicht mit den taktisch überlegenen Helden aufnehmen und wurden einer nach dem anderen ausgemerzt.

Auch einer der Helden wurde tödlich von dem Morgenstern des Bugbears getroffen, vermochte es aber noch mit letzter Kraft diesen mit einem Zauber gegen die gegenüber liegende Wand zu schleudern und so zu töten.

Durch den Verlust ihres Anführers verunsichert verloren die verbleibenden Goblins noch mehr ihrer Zuversicht und wurden trotz kurzzeitig auftauchender Verstärkung, welche auf Grund des Gemetzels aber schnell die Beine in die Hand nahm, einer nach dem anderen niedergemacht.

Nun heißt es etwas verschnaufen und die gefundenen Ressourcen zu nutzen um die eigenen Wunden zu versorgen, denn keiner weiß wie tief die Höhle noch geht, was dort noch auf sie wartet und wo ihr vermisster Zwergenfreund gefangen gehalten wird.