
Magic: the Gathering verändert sich und das schneller als zuvor.
Mit den neuen „Universes Beyond“- Sets die bekannte Franchises wie Final Fantasy oder Marvel ins Spiel bringen, ist eine der größten Kontroversen der letzten Jahre entstanden.
Was früher ein nettes Extra war ist jetzt im Kern des Spiels angekommen: Diese Crossover-Sets sind inzwischen ganz normal in wichtigen Formaten wie Standard spielbar und genau hier scheiden sich die Geister.
Auf der einen Seite stehen Spieler die den frischen Wind feiern.
Neue Welten, neue Designs und die Möglichkeit Lieblingscharaktere plötzlich als spielbare Karte zu erleben bringen einige neue Leute ins Hobby und begeistern teilweise auch ältere Fans.
Auf der anderen Seite fühlen sich viele langjährige Fans entfremdet. Magic war immer ein eignes, in sich geschlossenes Fantasy Universum.
Wenn plötzlich Figuren aus komplett anderen Welten auftauchen geht für einige dieser Zauber verloren.
Dazu kommt: Wer kompetitiv spielen will, kann die neuen Karten kaum ignorieren.
Klar, die klassischen Magic-Sets verschwinden nicht, aber sie teilen sich die Bühne jetzt mit einer ganz neuen Art von Content und dieser nimmt spürbar mehr Raum ein. Magic steht damit an einem echten Wendepunkt. Zwischen Tradition und Popkultur entscheidet sich gerade wie das Spiel in Zukunft aussehen wird.
Also – worauf hast du mehr Bock? Klassisches Magic oder das Multiversum der Crossover?
